Studie: Onlineshopping boomt trotz Krise

Der Einkauf per Internet ist nach wie vor in Mode. Eine Studie der EU belegt, dass letztes Jahr bereits 33 % aller EU-Verbraucher (gegenüber 27 % 2006) wenigstens einmal etwas im Internet erworben haben.

Allerdings ist von der EU im Internet nicht viel zu spüren, die Kunden geben Onlineshops aus Ihrem eigenen Land bisher eindeutig den Vorzug. Viele Verbraucher sind agieren jedoch zurückhaltend. Vor allem durch Sprachbarrieren, denn 60 % aller Händler bieten ihre Waren lediglich in einer Sprache an. Vor allem erschüttern aber wenig transparente oder ungünstige Garantie-, Umtausch- und Lieferbedingungen das Vertrauen der Verbraucher ins internationale Shopping. Nicht zuletzt sind natürlich auch höhere Versandkosten zu zahlen. Was gibt es auch schon in England was es nicht auch hier zu kaufen gäbe. Eklatant ist allerdings das West zu Ost Gefälle. Während Deutschland, Großbritannien, Frankreich 70 % des gesamten EU E-Commerce-Umsatzes bestreiten, hinken die jüngsten Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien noch dramatisch hinterher. Es kaufen dort nur 3-4 Prozent der Verbraucher per Internet. Aber immerhin 130 Millionen EU-Bürger sind inzwischen online-Shopper.

via derwesten

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