Second Life: Nutzerzahlen jetzt bereits rückläufig
Der Hype um Second Life ist anscheinend schon bald Geschichte. Wie aktuelle Zahlen der Betreiberfirma Linden Lab belegen, sind die aktiven Nutzerzahlen im Juni bereits wieder um 2,5 Prozent gesunken. Und auch das Wachstum der Population insgesamt erreichte das niedrigste Niveau der vergangenen sechs Monate.
Kundenanfragen nach Second Life sind auch deutlich weniger geworden. Das liegt wohl auch daran, dass immer mehr Zahlen durchsickern, die zeigen, dass die Population in Second Life sehr viel kleiner ist als viele zunächst angenommen hatten und es zu viele “dunkle Ecken” in Second Life gibt. Für viele große Unternehmen ist die virtuelle Welt daher uninteressant geworden.
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Das ist schade, aber aus meiner Sicht liegt das auch an der “Usability”, man braucht als erfahrener Nutzer schon einige Minuten, bis man versteht, wie man sich darin bewegen kann, diese Zeit haben halt nicht alle Zielgruppen. In einem Interview mit dem Gründer im focus hab ich aber gelesen, dass dieses Problem schon bekannt ist und man mehr für die “Usability” tun will, das ist aus meiner Sicht auch dringend nötig …
Hallo Thorsten, ja das stimmt die Zeit die man damit verbringen muss um sich “einzuarbeiten” ist schon heftig. Wir beide haben übrigends gerade ein gemeinsames Projekt, schon gewusst ?
ich finde zurecht!
Ich glaube, das hat weniger mit der Usability zu tun, als mit der völligen Sinnlosigkeit des ganzen Unterfangens. Was soll man da? Hab 2-3 Wochen damit rumgespielt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es da nichts sinnvolles zu tun gibt.
Ich denke, dass sich “Second-Life”-Darstellungen als Teile von Plattformen, Portalen usw wiederfinden werden. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung für unsere Networking-Plattform
Wie überall im weiten Feld des “Marketing” wird sich durchsetzen, was die ur-ur-uralte Regel des Kundennutzens beherzigt. Welchen Vorteil hat der Kunde/Benutzer etc. davon, sich im Second-Life zu tummeln? Der spielerische Aspekt allein nutzt sich sehr schnell ab – zudem haben nur wenige Zielgruppen überhaupt die Zeit dafür. Der Mensch war und ist (und wird es immer bleiben) ein emotionales Wesen, welches den Kontakt zu echten Artgenossen und den damit verbundenen Sinnesberührungen sucht – dies kann eine virtuelle Welt zum Glück bei aller Perfektion nicht leisten.