Schwanzus Longus oder: Das dünne Ende der Ladenhüter
Der geneigte Leser mag mir das Wortspiel in der Überschrift verzeihen, aber Freitag nachmittag ist es einfach mal über mich gekommen.
Der Spiegel beleuchtet mal wieder aktuelle Online-Buzzwords, heute ist der “Long Tail” an der Reihe. Anlass ist das Buch von Wired-Chefredakteur Chris Anderson.
Im Spiegel-Artikel wird besonders ebay als typisches Long-Tail-Beispiel genannt. “”Was es dort nicht gibt, hat wohl noch nie existiert.”
Neben den Angeboten wird das “Crowdsourcing” als zentraler Bestandteil des Long Tails angesehen. “Gemeint ist damit die noch stärkere Einbindung von Nutzer-Rezensionen und Communitys.
Nicht ohne Grund: Empfehlungen von Käufer zu Käufer gelten nicht nur als verhältnismäßig glaubwürdig, sondern sind auch unschlagbar preisgünstig.”
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In dem Artikel geht es ja darum: man sollte sich auf den Verkauf der Produkte spezialisieren, welche bei anderen Unternehmen als Long-Tail gelten und daher aus dem Sortiment fliegen.
Damit wären wir aber auch schon beim nächsten Punkt: muss alles, was aus dem Sortiment soll entweder an Restpostenhändler “verschenkt” oder mühsam bei ebay eingestellt werden?
Ich denke, dass es da andere Lösungen gibt. Warum soll man nicht seinen “Long-Tail” an andere Händler ausleihen um zu schauen, ob das bei ihm eventuell alles andere als ein Ladenhüter ist?
Gruss
Dennis
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Dennis Bayer
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