New York Times oder Zeitung Open Source.

Man ließt es überall, die Verlage haben es im Internet immer noch nicht geschafft Ihren Content in der Art zu monetarisieren wie Ihnen die offline Leser weglaufen.

Auf der Hatz nach Reichweite und Pis werden überall Konzepte ersonnen, umgesetzt und auch wieder verworfen. Kleine Teams sollen den Content internetgerecht aufbereiten, dabei veredeln und ganz innovativ gar verbloggen.

Es werden Web zwo nullige Communitys gegründet, versucht User Generated Content einzusammeln Dienste gegründet und innovative News Portale kurz nach dem Launch wieder eingestellt. Aber das passiert ja offline auch schon mal.

Dabei haben es gerade die alt eingesessenen Verlage mit nicht online affiner Zielgruppe besonders schwer. Wiederum andere versuchen sich als Multiexpansionisten und kaufen junge Unternehmen zu und ergänzen so Ihr klassisches Portfolio. Oftmals geht auch das in die Hose.

Die Strategien der Verlage kann man in drei Gruppen unterteilen:

Mee-Tos

Plattformübergreifende

Diversifizierung

Herausforderungen

Die größten strategischen Herausforderungen sehen die Verlage dabei in der Neukundengewinnung, gefolgt von der Entwicklung neuer Angebotsformen, vorrangig im Web.

Des weiteren steht die Reaktion auf das Web 2.0 und der Spagat zwischen der Verdammung des UGC als minderwertigem Content und die Nutzung des selben als günstiger Trafficbringer . Folgende Faktoren bestimmen dabei die gefühlslage der Verlage gegenüber dem Web 2.0.

Ein neuer Weg

Bei der aktuellen Unsicherheit hiesiger Verlage lohnt ein Blick über de großen Teich.

Um mehr Leser im Netz zu erreichen, will die New York Times wirklich neue Wege gehen. Sie stellt allen die es möchten Ihre Inhalte, zum Beispiel alle 2,8 Millionen Artikel, die seit 1981 geschrieben wurden kostenlos zur Verfügung und bietet eine API an damit auch fremde den Datenschatz innerhalb des Contents heben können. So sollen andere Internetseiten Inhalte aus der NYT aufnehmen zu sogenanten Mashups verbinden mischen und so letztendlich den User doch zur NYT leiten.

Alles, was wir produzieren, sollten organisierte Daten sein. Der Plan lautet, uns zu öffnen. Wie weit, das wissen wir noch nicht”

sagt Marc Frons von der NYT

Unter http://developer.nytimes.com/docs sind bisherigen APIs auf die Suche, Finanzdaten, Movies oder die Communitydaten der NYT beschrieben und warten auf Entwickler die dieser verwenden.

Weiterhim bietet die zeitung die eine Filterung der User durch die Community, den „Times People“ denen innerhalb des Angebotes Twitterähnliche Funktionen bereit stehen. So kann ein Times “Follower” von jemandem anderen das Leseverhalten beobachtet und daraus nutzen ziehen. Prominent am Kopf der News-Seite erscheinen tweets also kurzen Botschaften und Empfehlungen – die jeweilige Community liefert so ein Gegengewicht zur Nachrichtenauswahl der Redaktion.

Auch in Sachen UI geht die NYT neue Wege und experimentiert mit einem exterm aufgeräumten Zugang zu den angebotenen Inhalten. Unter http://prototype.nytimes.com/gst/articleSkimmer/ findet man aktuell ein Interface das auch gerade den wachsenden neuen Mobilen Anwendungen entgegenkommt.

Meines Erachtens nach übernimmt die NYT wieder ihre die Vorreiterrolle im Web und zeigt den Verlagen die Zukunft auf. Frei nach dem neuen Motto des neuen Webs,

geben statt nehmen.

Business

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