Intershop weiterhin im Soll
Es wird gespart und auch neue Kunden werden gewonnen, aber für die Mutter aller Shopanbieter reichte es in Q2 wiedereinmal nicht zu einem positiven Ergebniss.
Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet Intershop aber weiterhin ein positives Nettoergebnis.
Wir sind gespannt und drücken die Daumen
Die komplette Pressemeldung findet Ihr hier
If you enjoyed this post, please consider to leave a comment or subscribe to the feed and get future articles delivered to your feed reader.

Das mit dem positiven Ergebnis wird wohl nur sehr schwer etwas. Der Hype der frühen Jahre ist klar vorbei. Selbst große Unternehmen haben schon die Möglichkeiten mit zum Beispiel OS Commerce Ihre Shops kostengünstig zu realisieren. Warum dann Intershop. Gut die Performance ist für große Unternehmen wie Quelle und Co. sehr geeignet, aber das sind doch sowieso die Kunden die Intershop schon immer hatte. Und jeder weiss, dass Unternehmen die Kosten für Umstellungen scheuen.
Na ja , ich denke nicht das man ein OSC und eine Enfinity in einen Topf werfen kann. Sicher kann auch ein Mittelständler seinen E-.Commerce der ersten Generation auf OSC Starten, wenn es aber erfolgreicher d.h. umfänglicher wird z.B integration der Prozesse an inhouse Syteme etc. dann ist doch sehr schnell Schluss. Vielleicht können die mitlesenden Intershopper hier mal Aufklärung betreiben.
Beim Einsatz von Intershops Standardsoftware gibt es neben den schon genannten Gründen, also Performance, Skalierung etc eine ganze Menge anderer Gründe.
Zeitersparnis bei der Systementwicklung, hohe Programmqualität, effiziente Systempflege, hohe Flexibilität bei Systemerweiterungen und -änderungen und vor allem gesicherte Weiterentwicklung und Support.
Mit den neuen Versionen von Enfinity wird auch kostengünstige Infrastruktur wie Intel oder AMD besierende Hardware und Linux unterstützt.
Ein Grund, der ebenfalls für ein Enfinity spricht, ist die Flexibilität bei der Abbildung verschiedener Geschäftsmodelle. B2C, B2B, CMS, Procurement, Portale, Customer Self Service (bspw. T-Com) usw und das alles auf _einer_ Plattform. Könnte beispielsweise ein Unternehmen wie die OTTO Gruppe all ihre verschiedenen Töchter auf einer OSC Installation betreiben? Eher nicht. Und das ist nicht nur ein Thema bei großen Unternehmen. White-Label Shops, Themenshops, zielgruppenorientierte Shops auf einer Plattform, mit einem zentralen Datenbestand und dazu die notwendige Integration zu Payment, Logistik und Warenwirtschaft kann auch ein Mittelständler nicht mal so eben mit OSC umsetzen.
Und neu bei Intershop sind auch die Themen Online Marketing mit einem eigens dafür aquiriertem Unternehmen (SoQUERO) und Full Service E-Commerce. Das macht aus dem reinem Softwarehersteller Intershop einen Komplettdienstleister. Und auch das kann ein OS Projekt nicht bieten.
So, genug der Aufklärung.