Benchmarks über etracker
Wieviel bestellen Internet-Kunden eigentlich bei der Konkurrenz? Keine schlechte Idee die etracker sich da ausgedacht hat. Im Rahmen von branchenorientierten Benchmarks können Etracker-Kunden strategische Kennzahlen zur Website-Nutzung anonymisiert und kostenlos anfordern. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie ihre Daten selbst anonymisiert zur Verfügung stellen. Kriterien wie beispielsweise Branchenzugehörigkeit, Umsatzgröße oder Region sorgen dafür, dass sich in einer Bench Group genau die Anwender zusammenschließen, die zusammen passen und voneinander lernen können. So ist es möglich das der Unterhaltungselektronik-Shop im Weihnachtsgeschäft weiß, wie gut die eigene durchschnittliche Warenkorbgröße im Branchenvergleich wirklich ist.
Ich Bin mal gespannt ob da genug Kunden mitmachen, sowas benötigt ja eine kritische Masse um aussagekräftig zu sein.
If you enjoyed this post, please consider to leave a comment or subscribe to the feed and get future articles delivered to your feed reader.

Schön vor allem auch der Kommentar von F. Reese, dem Herausgeber des Web Analyse Einkaufsführers zur Pressemeldung von Etracker:
“»Die Welt ist grad genug
Bereits im Mai dieses Jahr beeindruckte uns etracker mt einer quasi branchenweiten Neuheit: “Die innovativen Visualisierungsinstrumente von etracker 6.6.” (Pressemeldung vom 2.5.07). Gemeint waren allerdings nur die in anderen Tools seit Jahren verfügbare Heatmap und das Browser Overlay, dass nun endlich auch etracker-Kunden zur Verfügung stand.
Nun aber gibt es gleich eine Weltneuheit: “[etracker] gibt mit der Bench Group Funktion von etracker 7 den Online-Marketern als weltweit erster Hersteller von Web-Controlling Tools eine Antwort auf die Frage: Funktioniert meine Website besser oder schlechter als die der Konkurrenz?” (Pressemeldung vom 13.8.07) Gemeint sind branchenweite Durchschnittswerte, die dem einzelnen Site-Betreiber Hinweise darauf geben, ob z.B. die eigene Konversionsrate, die CTR’s oder Absprungraten im Vergleich mit anderen Seiten eher gut oder eher schlecht sind. Das ist eine prima Sache, sind doch diese Zahlen immer recht virtuell und schwer hinsichtlich Relevanz und Optimierungsbedarf zu beurteilen.
Eine ‘Weltneuheit’ ist dies nun freilich nicht – folgende Tools bieten solche Vergleichsmöglichkeiten schon länger: Coremetrics (USA), Shinystat (IT), Xiti (F), Moniforce (NL) dazu Webtrekk und NewElements aus Deutschland.
Aber ‘Weltneuheit’ klingt natürlich besser als ‘Neu in Hamburg’.”
Hi hi.
Diese Daten sind sicherliche eine tolle Sache, da kann ich nur zustimmen. Wenn man aber mal daran denkt, wie “anspruchsvoll” es manchmal sein kann die eigenen Tracking Daten zu interpretieren (auch im Falle von AB-Tests), dann kann man nur erahnen, wie schwer es ist aus den “anonymisiert ” Daten andere Erkenntnisse herauszuziehen, die dann auch zu einer Verbesserung der eigenen Daten führen.
Diese Daten können nur motiveren: “Muss da was machen, da ich schlechter bin” oder beruhigen. Letzteres kann auf Dauer gefährlich sein.